RΓΌckfederung beim Biegen

Das Blechbiegen ist ein heikler Prozess, der mit Àußerster PrÀzision durchgeführt werden muss, damit das Werkstück der Zeichnung entspricht, aber auch frei von MÀngeln und Sprâdigkeit ist. Um eine gute Biegung zu erreichen, ist eine angemessene Ausrüstung erforderlich. Daher sollten hochwertige Abkantpressen und Werkzeuge eingesetzt werden. Es gibt einige Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, einer der wichtigsten, ist die Rückfederung.

Nach dem Biegen eines WerkstΓΌcks versucht das Blech teilweise, in seine ursprΓΌngliche Form zurΓΌckzukehren. Hierbei handelt es sich um das PhΓ€nomen der RΓΌckfederung. Die RΓΌckfederung ist auf die innenwohnende ElastizitΓ€t des Materials zurΓΌckzufΓΌhren, d. h. die Tendenz einer Verformung standzuhalten und somit seine Ausgangsform zu behalten.

RΓΌckfederung beim Biegen, schematische Darstellung der RΓΌckderung beim Gesenkbiegen
schematische Darstellung der RΓΌckfederung beim Gesenkbiegen
Das Ausmaß der Rückfederung variiert nach mehreren Faktoren:

Material und Legierung

StΓ€rke des Kantblechs

Biegewinkel

Biegeradius

Biegemethode

Generell lÀsst sich sagen, dass die Rückfederung umso grâßer ist, je duktiler das Metall ist. Eine grâßere StÀrke bzw. ein engerer Biegewinkel bewirkt folglich eine grâßere Rückfederung.

Die RΓΌckfederung kann dazu fΓΌhren, dass die endgΓΌltige Form des Blechs von der gewΓΌnschten abweicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, die RΓΌckfederung bei der Verarbeitung vorherzusehen. Nur so erhΓ€lt man prΓ€zise und genaue Ergebnisse beim Abkanten. Unsere modernen Abkantpressen sind in der Lage automatisch die erforderliche Korrektur des Biegewinkel vorab vorzunehmen und der Einsatz von Winkelmesssystemen korrigiert dann beim Biegeprozess nochmals den Winkel.

Ansprechpartner Alexander Kretzschmar

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