Zuschnittoptimierung für Rohre, Profile und Stangen –
kostenlos online berechnen
Wie viele Stangen brauchen Sie wirklich, und wie teilen Sie sie auf, damit möglichst wenig Verschnitt entsteht? Tragen Sie Ihre Teileliste ein: Der Rechner erstellt in Sekunden einen Schnittplan mit Stangenanzahl, Materialausnutzung, verwertbaren Reststücken und auf Wunsch Gewicht und Materialkosten.
Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht an uns übertragen oder gespeichert.
Teileliste
Beispielteile: Die vier Positionen zeigen nur, wie der Rechner funktioniert. Überschreiben Sie Längen und Anzahlen einfach mit Ihren eigenen Teilen oder beginnen Sie mit „Liste leeren“ neu.
Pos.
Bezeichnung
Länge (mm)
Anzahl
Löschen
Benötigte Stangen–
Materialausnutzung–
Teile gesamt–
Stangenmaterial gesamt–
Verschnitt (Abfall)–
Verwertbare Reststücke–
Gewicht Stangenmaterial–
Materialkosten–
Zuschnitt und Bearbeitung in einem Schritt: Auf unseren Rohrlaseranlagen schneiden wir Rohre und Profile bis 6.000 mm Länge nicht nur auf Maß, sondern setzen Gehrungen, Bohrungen und Ausklinkungen gleich mit, mit schmaler Schnittfuge und ohne Nacharbeit.
Die Vorbelegung mit 1,5 mm Schnittfuge und 80 mm Beschnitt am Stangenende entspricht dem Zuschnitt auf unseren Rohrlaseranlagen: Der Spannrest am Ende der Stange lässt sich nicht verwenden und kann bei dickwandigen oder großen Rohren auch länger ausfallen. Wenn Sie selbst sägen, passen Sie beide Werte an Ihre Säge an.
So nutzen Sie den Zuschnittrechner
Stangenmaterial festlegen: Stangenlänge, Schnittfuge und nicht nutzbare Enden eintragen. Die Vorbelegung entspricht dem Zuschnitt auf unseren Rohrlaseranlagen.
Teileliste eingeben: Länge und Anzahl je Position, optional mit Bezeichnung. Ganze Stücklisten übernehmen Sie über „Aus Excel einfügen“.
Schnittplan berechnen: Sie sehen jedes Schnittmuster als maßstäblichen Balken, dazu Stangenanzahl, Ausnutzung und Reste.
Weitergeben: Den Schnittplan drucken oder als CSV für Excel, Arbeitsvorbereitung und Einkauf herunterladen.
Was die Eingaben bedeuten
Schnittfuge
Jeder Schnitt kostet Material. Die Schnittfuge wird pro Teil einmal abgezogen. Vorbelegt sind 1,5 mm für das Rohrlaserschneiden. Beim Sägen liegt sie je nach Sägeblatt meist bei 2 bis 4 mm.
Beschnitt am Anfang und am Ende
Stangen haben selten perfekte Enden, und Maschinen brauchen Material zum Spannen. Beim Rohrlaser bleibt am Stangenende ein Spannrest von rund 80 mm, bei dickwandigen oder großen Rohren auch mehr. Am Anfang sind 10 mm für einen sauberen Anschnitt vorbelegt. Wenn Sie selbst sägen, passen Sie beide Werte an Ihre Säge an.
Verwertbare Reststücke
Ab welcher Länge sich ein Rest lohnt, entscheiden Sie selbst. Reste ab dieser Länge werden als verwertbar ausgewiesen und nicht als Abfall gezählt. Alles darunter gilt als Verschnitt.
Metergewicht und Preis
Beide Felder sind optional. Damit erhalten Sie das Gewicht des benötigten Stangenmaterials und die Materialkosten. Das Metergewicht Ihres Profils finden Sie in den Tabellen Ihres Lieferanten oder in einschlägigen Profiltabellen.
Wie die Zuschnittoptimierung rechnet
Das Aufteilen von Stangen auf Fixlängen ist in der Mathematik als eindimensionales Zuschnittproblem bekannt. Mit wenigen Positionen lässt es sich noch im Kopf lösen, bei Dutzenden Längen und Hunderten Teilen nicht mehr.
Unser Rechner sucht für jede Stange die Kombination von Teilen, die sie am vollständigsten füllt. Ein gutes Schnittmuster wird so oft wiederholt, wie die Stückzahlen reichen. Das Ergebnis liegt in der Praxis sehr nah am theoretischen Optimum. Einen mathematischen Beweis, dass keine bessere Aufteilung existiert, liefert der Rechner nicht.
Beispiel: Rahmenbau mit 64 Teilen
Die Beispielwerte im Rechner zeigen einen typischen Auftrag aus dem Stahl- und Metallbau:
Position
Länge
Anzahl
Holm
1.250 mm
8
Strebe
850 mm
12
Querträger
430 mm
20
Kleinteil
160 mm
24
Zusammen sind das 32,64 m Teile. Mit 6-m-Stangen, 1,5 mm Schnittfuge und den vorbelegten Enden kommt der Rechner auf 6 Stangen und eine Ausnutzung von rund 91 %. Übrig bleibt ein verwertbares Reststück von gut 2,7 m. Wer dieselben Teile einfach der Reihe nach von den Stangen abschneidet, braucht schnell eine Stange mehr.
Tipps für weniger Verschnitt
Lange Teile zuerst einplanen: Kurze Teile füllen am Ende die Lücken. Genau so arbeitet auch der Rechner.
Aufträge bündeln: Je mehr unterschiedliche Längen aus demselben Profil kommen, desto besser lassen sich die Stangen füllen.
Stangenlänge prüfen: Rechnen Sie Ihre Liste mit 6 m und mit Sonderlängen durch. Oft spart eine andere Handelslänge mehr als jede Optimierung.
Reste konsequent nutzen: Legen Sie eine sinnvolle Mindestlänge für Reste fest und verplanen Sie diese im nächsten Auftrag zuerst.
Schmale Schnittfuge: Bei vielen kurzen Teilen summiert sich die Fuge. Der Laser verliert pro Schnitt deutlich weniger Material als die Säge.
Zuschnitt und Bearbeitung auf dem Rohrlaser
Wenn Ihre Teile nicht nur abgelängt, sondern auch gebohrt, ausgeklinkt oder auf Gehrung geschnitten werden müssen, lohnt sich der Rohrlaser. Auf unseren Rohrlaseranlagen bearbeiten wir Rund-, Quadrat- und Rechteckrohre sowie Winkel-, U- und I-Profile bis 6.000 mm Länge und bis 240 mm Kantenmaß, inklusive 3D-Fasenschnitten bis ±45°. Zuschnitt und Bearbeitung entstehen in einem Arbeitsgang, ohne Anreißen und Nacharbeit.
Zuschnittoptimierung bedeutet, benötigte Teillängen so auf Stangen, Rohre oder Profile zu verteilen, dass möglichst wenig Stangen gebraucht werden und möglichst wenig Verschnitt entsteht. Das Ergebnis ist ein Schnittplan, der für jede Stange festlegt, welche Teile daraus geschnitten werden.
Ist der Rechner kostenlos, und werden meine Daten gespeichert?
Der Rechner ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, Ihre Teileliste wird weder an uns übertragen noch gespeichert.
Welche Schnittfuge soll ich eingeben?
Geben Sie die Materialmenge ein, die pro Schnitt verloren geht. Für das Rohrlaserschneiden sind 1,5 mm vorbelegt. Bei Kreis- und Bandsägen liegt der Wert je nach Sägeblatt meist zwischen 2 und 4 mm.
Warum ist am Stangenende ein Beschnitt von 80 mm vorbelegt?
Beim Rohrlaserschneiden bleibt am Ende jeder Stange ein Spannrest, den die Maschine zum Halten braucht. Er beträgt rund 80 mm und kann bei dickwandigen oder großen Rohren auch länger sein. Wenn Sie selbst sägen, können Sie den Wert verringern.
Kann ich Gehrungsschnitte berechnen?
Der Rechner rechnet mit geraden Schnitten. Bei Gehrungen geben Sie die Länge an der langen Seite des Teils ein, dann ist das Material sicher ausreichend. Das Verschachteln von Gehrungsteilen, bei dem sich schräge Schnitte eine Fuge teilen, wird nicht berücksichtigt.
Ist das Ergebnis immer die beste mögliche Aufteilung?
Der Rechner füllt jede Stange so vollständig wie möglich und liegt damit in der Praxis sehr nah am Optimum. Einen mathematischen Beweis für die bestmögliche Lösung liefert er nicht. Bei sehr großen Listen kann eine spezialisierte Optimierungssoftware im Einzelfall eine Stange weniger finden.
Kann ich meine Stückliste aus Excel übernehmen?
Ja. Markieren Sie in Excel die Spalten mit Länge und Anzahl, optional mit einer Bezeichnung davor, kopieren Sie sie und fügen Sie sie über „Aus Excel einfügen“ ein. Der fertige Schnittplan lässt sich als CSV-Datei wieder in Excel öffnen.
Kann ich verschiedene Stangenlängen oder Lagerreste einplanen?
Pro Berechnung wird eine Stangenlänge verwendet. Für Lagerreste rechnen Sie zuerst mit der Restlänge als Stangenlänge und die übrigen Teile anschließend mit der Handelslänge.
Übernimmt TAUPITZ auch den Zuschnitt?
Ja. Auf unseren Rohrlaseranlagen schneiden wir Rohre und Profile bis 6.000 mm Länge zu und setzen Bohrungen, Ausklinkungen und Gehrungen im selben Arbeitsgang. Senden Sie uns Ihre Teileliste oder STEP-Dateien, oder kalkulieren Sie Ihre Rohrteile direkt im TAUPITZ Shop.
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